Projekt „Nar“ Penzing

Beim Wort „Döner“ denkt man automatisch an Fast Food. Das „NAR“ Deli in einer Wiener U-Bahnstation zeigt, dass schnelles Essen auch selbst gekocht und frisch zubereitet sein kann. In diesem kleinen Lokal wird das Brot jeden Morgen gebackenen und der Drehspieß eigengefertigt. Die Besitzer wünschten sich, dass die Innenatmosphäre dies wiedergab. Das Gestaltungskonzept war es, einen unkomplizierten Zwischenstopp in gastfreundlicher Atmosphäre innerhalb der urbanen Infrastruktur zu ermöglichen. Der Raum öffnet sich zur Durchgangspassage hin durch einen dreieckigen Grundriss. Angesichts der Sichtverbindung zwischen innen und außen aufgrund der Glasfassade fiel der Entschluss, den Gästebereich nach hinten zu verlegen. Von draußen wird der Blick auf die geschäftige Küche gerichtet und helles Holz und die Farbtöne des Granatapfels laden in den Gästebereich.

Das Restaurant

„NAR“ bedeutet auf Türkisch Granatapfel, eine kulturell symbolträchtige Frucht, was Grund genug war, die Farben der Frucht auf den Raum zu übertragen. Rostrote Hängeleuchten sorgen für entspannte Stimmung, während das helle Holz auf Boden, Theke und Sitzmöbel die Natürlichkeit der Speisen repräsentiert. Die schlichten Formen der Möbel und die dunkle Decke geben dem Restaurant eine zeitgemäße Note. Im Zentrum des Lokals steht die Theke, die von einem geometrischen Schwarz-Weiß Muster am Boden in den Fokus gerückt wird. Dunkelgrüne Sitzauflagen und Trockenblumen- Gestecke, arrangiert von der Schwester der Eigentümerin, akzentuieren den ländlichen Charakter und die familienbasierte Herkunft der Speisen und deren Zutaten.